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Wohnen mit Haustier: 10 Tipps

Zuletzt geändert: 20. März 2026

InShared Die Deutschen lieben Haustiere! In fast der Hälfte aller deutschen Haushalte leben Katzen, Hunde, Hamster oder Kaninchen. Damit das Wohnen mit Tieren sowohl für den Vier- als auch für Zweibeiner reibungslos verläuft, sollte man ein paar wichtige Dinge beachten.

Eine Familie sitzt mit Hund auf dem Sofa

Tierliebe in Deutschland: In rund 44 % der deutschen Haushalte leben Haustiere. Für Tierfreunde gibt es kaum etwas Schöneres, als am Abend von einem schwanzwedelnden Hund oder einer anschmiegsamen Katze begrüßt zu werden. Und weil vor allem die Allerkleinsten die allergrößten Tierfans sind, haben 68 % aller Familien mit Kindern einen vierbeinigen Mitbewohner. Angeführt wird die Tierschar von Katzen (25 %), gefolgt von Hunden (21 %) und Kleintieren wie Hamstern und Kaninchen (5 %).

1. Hundefreundliche Wohnlage: am schönsten in Parknähe

Für Hunde und Katzen ist es natürlich am schönsten, wenn sie auch mal raus ins Freie können. Achten Sie bei der Wohnungssuche darauf, dass sich Parks oder Grünanlagen in der Nähe befinden. Das sorgt für mehr Lebensqualität – für Mensch und Tier. So findet Ihr vierbeiniger Liebling schnell Freunde – und Sie können das Grün und die frische Luft genießen.

2. Spurensicher: robuste Möbel wählen

Junge Tiere spielen gerne – und da kann leicht ein Kratzer im teuren Sofa zurückbleiben. Am besten ist es also, schon beim Kauf von Sofas, Sesseln und Polsterstühlen auf Bezüge wie Mikrofaser, Leder oder Kunstleder zu achten. Sie sind nicht nur widerstandsfähiger, sondern lassen sich auch besser reinigen.

Abnehmbare und waschbare Bezüge bei Kissen und Polstern erleichtern zusätzlich die Pflege.

3. Kratzfest: tierfreundliche Bodenbeläge

Pfoten, Krallen und ein nasses Fell nach dem Spaziergang im Regen können Spuren auf einem Holzboden oder Teppich hinterlassen. Robuste Materialien wie Vinyl, Fliesen oder hochwertiges Laminat sind hier die bessere Wahl. Teppiche mit kurzen Fasern sind meist pflegeleichter, lassen sich einfacher saugen und sammeln weniger Tierhaare. Und falls doch mal was passieren sollte: Eine Hundehaftpflichtversicherung deckt Schäden an fremdem Eigentum.

4. Ab ins Körbchen: Lieblingsplätze schaffen

So wie wir Menschen ein gemütliches Sofa und ein bequemes Bett schätzen, so freut sich auch Ihr treuer Vierbeiner über einen bequemen Rückzugsort. Ob ein kuscheliges Körbchen, ein weiches Kissen oder ein Katzenbett: In einer ruhigen Ecke – möglichst fern von Zugluft, Lärm und vorbeilaufenden Hausbewohnern – lässt es sich gut dösen.

Im Handel gibt es zahlreiche Varianten – von orthopädischen Hundebetten bis zu stilvollen Katzenhöhlen, die sich optisch gut in die Wohnung integrieren lassen.

5. Hoch hinaus: Spielplätze für Samtpfoten

Ganz von oben hat man den besten Überblick! Katzen lieben es, zu klettern und von der Höhe aus dem Geschehen in der Wohnung zuzusehen. Daher sind Katzenbäume und Katzenbretter beliebte Wohnaccessoires für jeden Katzenfreund. Praktisch sind diese Bäume auch, weil Katzen daran ihre Krallen schärfen können. So bleiben Sofa, Teppich und Türrahmen verschont.

Besonders beliebt sind Modelle mit verschiedenen Ebenen, Höhlen und Liegeflächen. Sie bieten nicht nur eine Gelegenheit zum Kratzen, sondern auch zum Spielen, Klettern und Ausruhen. Wer wenig Platz hat, kann auf wandmontierte Kratzbretter oder kleine Kratzsäulen setzen. Auch Kletterwände für Katzen liegen im Trend: Mit an der Wand montierten Stufen, Hängematten oder kleinen Plattformen entsteht in der Wohnung ein richtiger Kletterparcours für den Haustiger.

6. Ordnung muss sein: das Haustierleben organisieren

Gassi-Zeit! Luna springt schon aufgeregt hin und her, doch die Leine ist nirgends zu finden! So wie wir ab und zu unsere Haustürschlüssel verlieren, geht es vielen Hundehaltern auch mit Spielbällen, Leinen und Kotbeutelspendern. Sie scheinen manchmal wie vom Erdboden verschluckt.

Ein bisschen Organisation erleichtert den Alltag, auch mit Haustieren. Körbe oder Boxen in der Nähe der Eingangstür helfen dabei, alle wichtigen Hundeutensilien ordentlich zu verstauen. So ist für den nächsten Spaziergang immer alles griffbereit.

7. Es grünt so grün: tierfreundliche Pflanzen wählen

Zimmerpflanzen sorgen für eine gemütliche Atmosphäre und bringen ein Stück Natur in die Wohnung. Wer mit Hund oder Katze lebt, sollte bei der Auswahl jedoch genauer hinschauen. Denn einige beliebte Zimmerpflanzen können bei Haustieren gesundheitliche Probleme verursachen, wenn sie daran knabbern. Dazu gehören folgende Arten:

  • Dieffenbachia
  • Efeutute (Epipremnum)
  • Philodendron
  • Einblatt (Spathiphyllum)
  • Zyklame (Alpenveilchen)

Diese Pflanzen können Reizungen im Maul oder Vergiftungserscheinungen auslösen.

Zum Glück gibt es viele tierfreundliche Alternativen, die genauso dekorativ sind. Das sind:

  • Grünlilie
  • Areca-Palme
  • Calathea / Korbmarante
  • Kentia-Palme
  • Bambus (echter Zimmerbambus)

8. Tabula rasa: regelmäßiges Reinigen einplanen

Hand aufs Herz: Putzen und Staubsaugen gehören nicht zu Ihren Lieblingsbeschäftigungen? Zu unseren auch nicht! Dennoch erfordert ein Haushalt, in dem auch Hunde und Katzen leben, in der Regel etwas mehr Engagement in Sachen Pflege und Reinigung. Dazu gehört regelmäßiges Staubsaugen, um den Fußboden von Hunde- oder Katzenhaaren zu befreien, oder der Einsatz von Fusselrollen, um Kleidung, Decken und Kissen zu enthaaren. Pflegeleichte und waschbare Wohnaccessoires sollten deshalb öfter mal in der Waschmaschine landen. Auch ein muffig riechendes Auto darf gelegentlich gründlich gereinigt werden.

Und noch ein Tipp: Legen Sie unter den Fressnapf eine rutschfeste Unterlage – sie schützt den Boden vor Kratzern und Wasserspritzern und macht die Reinigung deutlich einfacher.

9. Was ist erlaubt? Blick in den Mietvertrag

Sie möchten mit Ihrem geliebten Vierbeiner in eine Mietwohnung ziehen und fragen sich, ob dort Haustiere erlaubt sind? Grundsätzlich ja: Ein generelles Verbot der Tierhaltung in einer Mietwohnung ist rechtlich in der Regel nicht zulässig. Stattdessen muss immer der Einzelfall berücksichtigt werden. Allerdings sollte sich die Tierhaltung in einem zumutbaren Rahmen bewegen. Entscheidend ist, dass durch das Tier weder der Vermieter noch andere Hausbewohner unzumutbar beeinträchtigt werden.

Für bestimmte Tiere – etwa größere Hunde oder exotische Arten – kann die Zustimmung des Vermieters erforderlich sein. Kleintiere wie Fische, Hamster oder ähnliche Tiere in üblicher Anzahl muss der Vermieter in der Regel dulden.

10. Sicher ist sicher: eine Hundehaftpflicht abschließen

Ein Haustier bringt viel Freude – aber auch Risiken. Ein Missgeschick ist schnell passiert, sei es ein Kratzer im Boden oder ein Schaden bei Dritten.

Wichtig zu wissen: Kleine Haustiere wie Katzen, Hamster oder Vögel sind bereits über die private Haftpflichtversicherung mitversichert.

Für Hunde gilt das jedoch nicht. Hier ist eine separate Hundehaftpflichtversicherung notwendig. Sie übernimmt die Kosten, wenn Ihr Hund Personen verletzt oder fremdes Eigentum beschädigt. In einigen Bundesländern ist eine Hundehaftpflichtversicherung sogar gesetzlich vorgeschrieben

So sind Sie finanziell abgesichert – und können den Alltag mit Ihrem Vierbeiner entspannt genießen.

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