Der aus der Hand geglittene Bräter oder ein zu hart aufgesetzter Kochtopf können eine Glaskeramikfläche beschädigen. Ist dadurch ein Sprung oder Riss im Ceranfeld entstanden, ist äußerste Vorsicht geboten: Ein Ceran- oder Induktionskochfeld ist normalerweise an Starkstrom mit 400 Volt angeschlossen. Dieser Anschluss ist in Küchen speziell für Elektroherde sowie Ceran- und Induktionsfelder vorgesehen, da diese viel Leistung benötigen.
Ein Riss im Ceranfeld ist also nicht nur ein optisches Problem, sondern kann auch ein Sicherheitsrisiko darstellen. Die Glaskeramik schützt die darunterliegende Elektronik sowie stromführende Bauteile des Kochfeldes. Wird diese Schutzschicht beschädigt, können Feuchtigkeit, Reinigungsmittel oder überkochende Flüssigkeiten in das Innere eindringen und dort Schäden verursachen.
Dadurch steigt unter anderem das Risiko für Kurzschlüsse, Defekte an der Elektronik oder im schlimmsten Fall sogar für einen Stromschlag oder Brand. Deshalb sollte ein beschädigtes Ceranfeld möglichst nicht weiterverwendet werden. Empfehlenswert ist es, das Kochfeld sofort auszuschalten und den Schaden von einer Fachkraft überprüfen oder ersetzen zu lassen.