Auto mit Automatik kaufen? Das sollten Sie beachten
Veröffentlicht: 7. Januar 2026
Zuletzt geändert: 7. Januar 2026
In den letzten Jahren wurden deutlich mehr Fahrzeuge mit Automatikgetriebe als mit Handschaltung verkauft. Denken Sie darüber nach, ein Automatikauto zu kaufen? Dann sollten Sie folgende Punkte kennen.
Rund drei Viertel aller Neuwagen sind heutzutage mit einem Automatikgetriebe ausgestattet. Viele
Automatikgetriebe sind heute sparsamer als Schaltgetriebe
Früher entschieden sich viele Autofahrer für ein Schaltgetriebe, weil sie damit schneller beschleunigen und sparsamer Autofahren konnten. Diese Argumente gelten inzwischen als überholt. Moderne Fahrzeuge mit Automatikgetriebe sind mittlerweile oft effizienter und verursachen einen geringeren CO2-Ausstoß.
Bei einem Gebrauchtwagen mit Automatikgetriebe sollten Sie besonders auf das Getriebe achten
Haben Sie einen gebrauchten Automatikwagen ins Auge gefasst? Dann achten Sie genau darauf, wie dieses Auto schaltet. Stottern, Schleifen, Klopfen und andere ungewöhnliche Geräusche können darauf hinweisen, dass das Getriebe überholt werden muss. Von solchen Autos sollten Sie besser die Finger lassen, denn Getriebereparaturen gehören zu den teuersten Reparaturen am Auto überhaupt. Will das Automatikgetriebe nicht richtig schalten oder treten bei konstanter Geschwindigkeit Probleme auf, sollten Sie den Wagen ebenfalls links liegen lassen.
Automatikautos werden immer günstiger
Für ein Automatikgetriebe zahlen Käufer zwar noch häufig einen Aufpreis, doch dieser fällt zunehmend geringer aus. Immer mehr Autoherstersteller wie Volkswagen und Audi lassen Modelle mit Handschaltung langsam auslaufen oder bieten sie nur noch eingeschränkt an. Dadurch verliert das Schaltgetriebe seinen früheren Preisvorteil – und der Unterschied zwischen Automatik- und Schaltwagen schrumpft stetig.
Der N-Modus ist praktisch in der Waschstraße
Die richtige Fahrt durch die Autowaschanlage mit einem Automatikgetriebe bereitet manchen Autofahrern Schweißausbrüche. Das ist völlig unnötig, denn dafür gibt es den N-Modus. In dieser Stellung rollt das Fahrzeug frei, während der Motor weiterläuft. Die Neutralstellung ist hilfreich, wenn Sie irgendwo stehen bleiben und den Motor laufen lassen möchten. Dieser Modus ist beispielsweise auch beim Abschleppen nach einer Panne sinnvoll. Oder während einer roten Ampelphase. Doch aufgepasst: Nutzen Sie die N-Stellung niemals während der Fahrt.
Fahrerassistenzsysteme funktionieren besser bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
Adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurhalteassistent oder Parkassistent sind Beispiele für Fahrerassistenzsysteme. Wie der Name schon sagt, unterstützen Sie diese Systeme im Straßenverkehr. Das Ergebnis: Sie fahren fehlerloser und sicherer, und vermeiden so Autounfälle. Zahlreiche dieser Fahrerassistenzsysteme funktionieren besser mit einem Automatikgetriebe. Wenn Sie technische Hilfsmittel schätzen oder möglichst komfortabel unterwegs sein möchten, ist ein Automatikgetriebe eine gute Wahl.
Fahren mit einem Automatikgetriebe im Schnee ist gewöhnungsbedürftig
Wenn die Welt mit einer weißen Schicht bedeckt ist, fühlt sich das Fahren mit Automatik erst einmal ungewohnt an. Im Winter sind die Straßenverhältnisse oft schlecht: Autofahren bei Glätte oder Eis ist in der Regel gefährlicher, da Ihr Fahrzeug weniger stabil auf der Straße liegt. Bei einem Schaltwagen spüren Sie über das Kuppeln und Gasgeben besser, wie viel Grip Ihr Auto hat. Ein Automatikwagen schaltet jedoch oft direkt weiter, sobald Sie die Bremse loslassen. Um Schleudern zu vermeiden, sollten Sie die Bremse deshalb nicht abrupt lösen und anschließend vorsichtig Gas geben, damit das Fahrzeug die Bodenhaftung nicht verliert. Mit etwas Übung lässt sich ein Automatikauto jedoch auch im Schnee sicher fahren.
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